Bodenbüdnis - Tafelüberreichung

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In Oberösterreich werden nach wie vor täglich rund zwei Hektar Boden der Landwirtschaft entzogen, um sie als Siedlungs- und Verkehrsflächen zu nutzen. Unverbautem Boden kommt allerdings eine entscheidende Rolle für die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, für den Hochwasserschutz und insgesamt der Anpassung an die Klimaerhitzung zu. Vor diesem Hintergrund waren sich alle FachreferentInnen einig, dass es dringend einen wirksamen Bodenschutz braucht. Einen Ansatzpunkt dafür stellt die Nutzung von Brachen und Leerständen dar: So hat die „Business Upper Austria" für Oberösterreich rund 68 Hektar Industrie- und Gewerbebrachen erhoben. Insgesamt kommt der Mobilisierung von Leerständen und Baulücken große Bedeutung zu, damit weniger auf der „grünen Wiese" gebaut wird. Dafür sind gemeindeübergreifende Zusammenarbeit sowie aktive Bodenpolitik vor Ort wichtig. Vorchdorf hat bereits zahlreiche Nachnutzungsprojekte umgesetzt, beispielsweise ist die leerstehende Kitzmantel-Schuhfabrik in ein modernes Veranstaltungszentrum schrittweise umgebaut worden und konnte im Rahmen der Veranstaltung auch als Klimabündnis-Betrieb ausgezeichnet werden.Im Rahmen der Tagung konnten die Gemeinden Ebensee, Eggelsberg, Kirchham, Kleinzell i.M., Ottnang, Rohrbach-Berg und Traun feierlich im Bodenbündnis begrüßt werden. Damit gehören dem europäischen Gemeindenetzwerk alleine in OÖ bereits 67 Städte und Gemeinden an.

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13.12.2019